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Anglerfische (Frogfish): Bestimmung, Köder, Gift und Aquarium

Kurz gesagt

Anglerfische (Antennariidae, engl. frogfish) sind echte Armflosser, die mit einem eingebauten Köder fischen und in etwa 6 Millisekunden zuschnappen. Größen, Gift, Essbarkeit und Preise als Aquarienfisch.

Aktualisiert am 2026-09-25 · Quellen: Wikipedia, liveaquaria.com, uwphotographyguide.com

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Was sind die wichtigsten Fakten?

  • Familie: Antennariidae, in der Ordnung der Armflosser (Lophiiformes)
  • Gattungen: 13, laut Fishes of the World, 5. Auflage (zitiert von Wikipedia)
  • Größe: 2,5 bis 38 cm (Wikipedia); der Underwater Photography Guide nennt 1/8 Zoll bis 22 Zoll
  • Tiefe: Auf Riffen bis höchstens 100 m (330 ft) Tiefe (Wikipedia)
  • Zuschnappgeschwindigkeit: Etwa 6 Millisekunden, wobei sich das Maul bis auf das 12-Fache vergrößert (Wikipedia)
  • Eier: Bis zu 180.000 Eier in einer gallertartigen Masse (Wikipedia)
  • Namensfalle: In Australien heißen sie anglerfish, und „frogfish“ bezeichnet dort Froschfische (Batrachoididae)

Gibt es Anglerfische (Frogfish) wirklich?

Ja. Anglerfische (Frogfish) sind eine Familie echter Meeresfische, die Antennariidae, aus der Ordnung der Armflosser (Lophiiformes) (Wikipedia). Sie wirken unwirklich, weil fast alles an ihnen Tarnung ist: ein rundlicher, hochrückiger, nicht stromlinienförmiger Körper ohne Schuppen, oft mit kleinen gegabelten Hautstacheln besetzt, in Farben und Strukturen, die Schwämme, Steine, Korallen und Seescheiden nachahmen.

Eine Namensfalle: Laut Wikipedia heißen Antennariiden in Australien anglerfish, und „frogfish“ bezeichnet dort eine nicht verwandte Familie, die Froschfische (Batrachoididae). Wenn du eine australische Quelle liest, prüfe, welcher Fisch gemeint ist.

So bestimmst du einen Anglerfisch (Frogfish)

  • Körper: rund und knubbelig, schuppenlos, sitzt still am Boden, statt zu schwimmen (Wikipedia).
  • Köder: ein umgebildeter erster Rückenflossenstachel, das Illicium, bildet eine Angel auf der Schnauze, an deren Spitze eine köderartige Esca sitzt (Wikipedia; Underwater Photography Guide).
  • Farbe: Jungtiere sind oft weiß oder gelb mit rötlichen Flecken; Erwachsene reichen von Rosa, Gelb, Schwarz und Beige bis Grün, und bei manchen wachsen schorf- oder haarartige Hautauswüchse (Underwater Photography Guide). Viele Arten können die Farbe wechseln (Wikipedia).
  • Flossen: armartige Brustflossen, mit denen sie laufen.

Taucher sehen häufig den Riesen-Anglerfisch (Antennarius commersoni), den Haarigen oder Gestreiften Anglerfisch (Antennarius striatus), den Warzen-Anglerfisch (Antennarius maculatus) und den Rundflecken-Anglerfisch (Antennarius pictus) (Underwater Photography Guide). Für eine Foto-Bestimmung nimm den Köder auf der Schnauze und den ganzen Umriss auf; Seitenlicht zeigt Strukturen, die frontaler Blitz verschluckt.

Wie ein Anglerfisch jagt

Ein Anglerfisch wartet getarnt und wackelt mit seinem Köder, bis ein Fisch nahe kommt. Dann öffnet er sein Maul, das sich bis auf das 12-Fache vergrößern kann, und die Beute wird in etwa 6 Millisekunden eingesaugt (Wikipedia). Der Underwater Photography Guide nennt das den schnellsten Zugriff aller Tiere und merkt an, dass Anglerfische kannibalisch sind, was wichtig ist, wenn du mehr als einen hältst.

Laufen und Rückstoßantrieb

Anglerfische schwimmen selten im freien Wasser. Wikipedia beschreibt zwei Gangarten, bei denen sie Brust- und Bauchflossen nutzen. Für längere Strecken nutzen sie, besonders als Jungtiere, Rückstoß: Sie schlucken rhythmisch Wasser und pressen es durch die kleinen Kiemenöffnungen wieder aus (Wikipedia; Underwater Photography Guide).

Ist ein Anglerfisch giftig, und kann man ihn essen?

Wikipedia enthält keine Angaben zu Gift bei Anglerfischen (Frogfish), und laut Underwater Photography Guide sind die meisten Anglerfische, etwa der Haarige Anglerfisch, nicht giftig. Das ist kein Grund, sie anzufassen; Taucher sollten schauen, ohne zu berühren.

Zum Essen schreibt der Underwater Photography Guide, dass Anglerfische nicht für guten Geschmack bekannt sind und nicht gegessen werden sollten, und Wikipedia verzeichnet keine Nutzung als Speisefisch. Wir sagen von keinem Anglerfisch (Frogfish), dass er sicher essbar ist. Wenn sich jemand nach dem Berühren oder Essen eines unbekannten Fisches unwohl fühlt, wende dich an einen Arzt oder deinen örtlichen Giftnotruf.

Wo Taucher Anglerfische finden

Anglerfische leben in tropischen und subtropischen Gewässern des Atlantiks, Pazifiks und Indischen Ozeans sowie im Roten Meer, mit der größten Vielfalt im Indopazifik, vor allem rund um Indonesien (Wikipedia). Der Underwater Photography Guide nennt die Lembeh-Straße, Anilao und Dumaguete auf den Philippinen, Bali, Kona auf Hawaii, Fidschi, Mexiko, Südostflorida, das Rote Meer, Japan und das tropische Australien. Frag einen örtlichen Guide: Einen Anglerfisch zu finden hängt meist von jemandem ab, der weiß, auf welchem Schwamm er gerade sitzt.

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Häufige Fragen

Ist ein Anglerfisch giftig?

Wikipedia enthält keine Angaben zu Gift, und laut Underwater Photography Guide sind die meisten Anglerfische, etwa der Haarige Anglerfisch, nicht giftig. Fass sie trotzdem nicht an; wenn du dich nach dem Berühren eines unbekannten Fisches unwohl fühlst, wende dich an einen Arzt oder den Giftnotruf.

Gibt es Anglerfische (Frogfish) wirklich?

Ja. Anglerfische (Frogfish) sind echte Meeresfische der Familie Antennariidae aus der Ordnung der Armflosser und leben auf tropischen und subtropischen Riffen bis in etwa 100 m Tiefe (Wikipedia).

Kann man Anglerfische (Frogfish) essen?

Laut Underwater Photography Guide sind Anglerfische nicht für guten Geschmack bekannt und sollten nicht gegessen werden, und Wikipedia verzeichnet keine Nutzung als Speisefisch. Wir raten davon ab, sie zu essen.

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Quellen

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